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Radeln durch Europas größtes Gurkenanbaugebiet 

Radeln durch Europas größtes Gurkenanbaugebiet  Radeln in Europas größtem Gurkenanbaugebiet    
Auf knapp 27 Kilometern Länge führt der Vilstaler Gurken-Radweg direkt an den imposanten Feldern vorbei und bietet dabei wunderschöne Ausblicke in das Isar- und Donautal sowie den Bayerischen Wald. Wer sich mit einer Brotzeit und ein paar sauren Gurken stärken will, findet unterwegs genügend urige Einkehrmöglichkeiten. Start und Endpunkt für die Tour ist der Markt Eichendorf.
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Die perfekte Pauschale für "Gurkenradler" bietet der Vilstaler Hof. Für den Preis ab 99 Euro sind neben zwei Übernachtungen mit Frühstück ein hochwertiges Leihfahrrad enthalten sowie täglich ein Lunchpaket im Radlerrucksack, eine Radkarte und zweimal ein 3-Gang-Menü mit regionalen Spezialitäten.
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Hintergründe:
Europas größtes Anbaugebiet
  
1.200 Hektar Anbaufläche, 70.000 Tonnen Gewürzgurken - jetzt zur Erntezeit fahren die "Gurkenflieger" wieder im Bayerischen Golf- und Thermenland. In nur sechs Stunden schafft es eine Gewürzgurke von einem solchen Ernte-Traktor bis zur Auslieferung. In den Hamburgern der Fast Food Kette McDonalds stecken weltweit sogar fast ausschließlich niederbayerischen Gurken. Für Urlauber bietet die Region abwechslungsreiche Radtouren durch die imposanten Anbaugebiete und das Ferienland Dingolfing-Landau.  
  
Wie wird die Gurke sauer?   
Wer in Athen, Helsinki oder sogar in Moskau in einen Burger beißt, kann sich ziemlich sicher sein, dass die Essiggurke darauf aus dem Bayerischen Golf– und Thermenland stammt. Die Gurkenbauern aus Europas größtem, zusammenhängendem Anbaugebiet beliefern unter anderem Fast-Food-Ketten weltweit – insbesondere McDonalds. Für die Burger werden die größeren Gurken der ersten Ernten zu Saisonstart verwendet. Die kleinen, regelmäßig abgeernteten, landen in den Gläsern von Verbreitern wie der Marke Specht. Auf die Aussaat im Frühjahr folgt die aufwändige Erntephase von Ende Juni bis September. So genannte Gurkenflieger–Traktoren mit seitlichen Tragflächen, auf denen Saisonarbeiter auf dem Bauch liegend die Gurken ernten – fahren dann dreimal pro Woche langsam über die Pflanzenreihen. Nach Anlieferung an die Betriebe folgt das Säubern, Sortieren und die Qualitätskontrolle. Süß-sauer, pfeffrig oder feurig-scharf im Glas – schließlich wird den Gurken dann ihr saurer Gewürzsud übergegossen. Nach sechs Stunden schon ist die feldfrische Gurke im Glas – rekordverdächtig.    
   
  

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